Auf dem Städtischen Friedhof von L’Aquila wurde am 28. Dezember 1991, am Fest der unschuldigen Kinder, ein Denkmal an „Maria, Mutter der ungeborenen Kinder“ eingeweiht. Es wurde auf dem von der Gemeinde für die Beerdigung der abortierten Kinder genehmigten Ort errichtet.

Oberhalb der Statue (sie stellt eine Frau ohne sichtbares Antlitz dar, die die Kinder in ihren Armen umfangen hält, ein Werk von der Bildhauerin Magda Matteucci) befindet sich die Inschrift: „Für die 50 Millionen Kinder, die jedes Jahr durch Abtreibung getötet werden...“. Bedauerlicherweise müsste heute diese Zahl nach oben korrigiert werden, auf: „70 Millionen Kinder…“

Diese Initiative hat ein großes und von den Förderern nicht erwartetes Aufsehen hervorgerufen, die nichts anderes beabsichtigten, als diesen Kleinen eine würdige Beerdigung zu ermöglichen, die es zuvor für sie nicht gab, durch die sie zu einem Ansehen nach dem Tode durch jene kamen, die sich ihrer annahmen. Es ist allgemein bekannt, dass das sogenannte „Abtreibungsmaterial“ - nach vollzogener Hinrichtung – entweder in öffentliche Abfalldeponien oder in die Kanalisation geworfen, auf Mülldeponien verbrannt oder eingefroren den großen Kosmetikherstellern zur Verfügung gestellt wird, um daraus Schönheitscremen herzustellen.

 

 

 

 

Links: Der Erzbischof von L’Aquila, Monsign. Mario Peressin, segnet die Statue; 28. Dez. 1991

Unten:
Links: Ansprache des Bürgermeisters von L’Aquila, Enzo Lombardi.
Rechts: Ansprache des Abgeordneten Carlo Casini.